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[Exposé von Stephanie Fell ]
Als Appell an alle Menschen, die sich von der Zeit beherrschen lassen, sich keine Pause gönnen und sich selber dabei ganz vergessen,
soll mein Video diesen vor Augen führen, wie kostbar die Zeit ist, die sie haben.
Unsere Gesellschaft ist gebunden an die Zeit, alles richtet sich nach ihr.
Meist lebt man von einem Termin zum anderen, plant seinen Tagesablauf genau durch und kann die freien Minuten
die einem zwischendurch verbleiben kaum genießen, da man diese zum Ausruhen und Kraft schöpfen benötigt, um
dann wieder mit vollem Einsatz Leistung bringen zu können.
Zeit, nachzudenken und das zu tun, was uns wirklich Freude bringt,
haben oder nehmen wir uns oft nicht und fragen uns dann irgendwann, warum wir uns leer und unzufrieden fühlen.
Der Film soll animieren, auch mal eine Pause zu machen, den Alltag hinter sich zu lassen
und bei aller Arbeit und Verantwortung, die auf uns lastet, sich selbst dabei nicht zu vergessen.
INHALT DES VIDEOFILMS:
Eine Sanduhr wird umgedreht und der Sand beginnt durch den Spalt zu rieseln.
Im Hintergrund beginnt eine Uhr immer lauter zu ticken.
Ein Wecker klingelt.
Eine Person schreckt aus dem Schlaf, springt auf, zieht sich in Windeseile an
und kippt noch schnell eine Tasse Kaffee herunter.
Auf der Autobahn steht die Person im Stau, ungeduldig, gestresst und immer wieder einen Blick auf die digitale Zeitanzeige des Armaturenbrettes werfend.
Wieder beginnt eine Uhr im Hintergrund zu ticken.
„Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, aber es ist viel, was wir nicht nutzen!“ [L.A.Seneca] [gesprochen oder eingeblendet]
Auf der Arbeit mit dem Telefonhörer in der Hand studiert die Person angespannt ihren prall gefüllten Terminkalender,
schaut dann auf ihre Armbanduhr und bemerkt mit Entsetzen, dass es schon 13:10 Uhr ist.
Das Telefonat wird abrupt beendet.
Die Person kommt in die Kantine geeilt, wo sie schon von einem Kollegen erwartet wird.
Dieser deutet vorwurfsvoll mit dem Zeigefinger auf seine Uhr, um ihr die Verspätung vor Augen zu führen.
Es wird angeregt das Konzept für ein neues Projekt besprochen, wobei das Essen zur Nebensache und unbewusst heruntergeschlungen wird.
Es herrscht eine gestresste und angespannte Stimmung!
[Der Film läuft schneller ab und die Uhr tickt wieder im Hintergrund]
Die Menschen verbringen die meiste Zeit damit, dass sie Zeit gewinnen wollen[J.E.Steinbeck] [gesprochen oder eingeblendet]
Die Person sitzt wieder an ihrem Schreibtisch, starrt mit leerem Blick auf den Bildschirm ihres Computers und versinkt plötzlich in einen Tagtraum.
Sie findet sich auf einer farbenprächtigen Blumenwiese wieder.
Die Sonne scheint und die Vögel zwitschern im Hintergrund.
Die Person setzt sich ins Gras, pflückt eine Blume und betrachtet diese.
Mit der Blume in der Hand sonnt sie sich genüsslich, wobei sie pure Zufriedenheit und Lebensfreude ausstrahlt.
Das klingelnde Firmentelefon reißt die Person aus ihren Träumen.
Eben noch im warmen und hellen Schein der Sonne hat sie plötzlich wieder den flimmernden Bildschirm vor Augen.
Ganz verwirrt zögert sie einen Moment und überlegt, ob sie drangehen soll.
Kurzer Hand entschließt sie sich jedoch mit einem entschiedenen Lächeln auf dem Gesicht, den Hörer nicht abzunehmen.
Sie zieht ihre Jacke an, nimmt ihre Tasche und verlässt das Büro.
Die Person befindet sich nun auf einer realen Wiese, liegt auf einer Wolldecke und sonnt sich genüßlich!
Hat also ihren Traum wahrgemacht und gönnt sich eine Auszeit in der Natur.
Lass dich nicht von der Zeit beherrschen!
Lass sie stillstehen und denk’ auch mal an dich!
Denn sonst ist deine Uhr abgelaufen, bevor du richtig leben konntest! [Gesprochen]
Die Sanduhr ist abgelaufen, Der Sand vollständig durch den Spalt gesickert.
Sie steht statisch, ohne Bewegung.
Stephanie Fell, März 2002
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